Attack the Block

Jahr: 2011

Genre: Action, Komödie, Science Fiction
Laufzeit: 88 min.
Verleih: Polyfilm
Regie: Joe Cornish
Darsteller: Jodie Whittaker, Luke Treadaway, Nick Frost, John Boyega
Autor: Joe Cornish
Kamera: Thomas Townend
Musik: Steven Price

Inhalt

Der neue Film von den Machern von "Shaun of the Dead" bietet ein ebenso furioses wie augenzwinkerndes Actionspektakel, das zeigt, was alles passieren kann, wenn blutrünstige Aliens ausgerechnet einen städtischen Wohnblock in London als Ziel ihrer Invasion wählen. ATTACK THE BLOCK ist junges und wildes britisches Genrekino der Sonderklasse, rasend schnelles und überwältigendes Entertainment, das in Großbritannien bereits als eines der Filmereignisse des Jahres gefeiert wird.

KURZKRITIK

Man stelle sich vor, Aliens würden auf die unkluge Idee verfallen, ihre Invasion unseres Planeten ausgerechnet in der Großfeldsiedlung oder der Wohnhausanlage Am Schöpfwerk beginnen zu wollen. Das Unternehmen wäre bereits im Ansatz gescheitert. Das kommt davon, wenn man als Ortsfremder keine Reiseführer konsultiert!
Auch über London haben sich die Besucher aus dem All nicht hinreichend informiert und so machen die schwarzzotteligen hundeartigen Wesen mit phosphoreszierenden Raubtiergebissen eine unliebsame Überraschung nach der anderen, sobald sie in einem südlondoner Wohnblock Bodenkontakt hergestellt haben. Die dortigen Einwohner, in einem repräsentativen Querschnitt durch Angehörige einer Jugendbande sowie eine Krankenschwester vertreten, zeigen den bissigen Fremden, wer hier nach wie vor das Sagen hat.
Ohne viel Blut und Splattereien geht das freilich nicht ab und auch der sozialkritische Humor kommt nicht zu kurz, wie nicht anders zu erwarten in einem Werk, bei dem Nick Frost mitwirkt und das wir den Produzenten von 'Shaun of the Dead' zu verdanken haben.
Moses (John Boyega), der farbige Anführer jener kleinkriminellen Nachwuchsgangster, zieht das Unglück förmlich an, weil sich alle Aliens in der atemlos wilden Verfolgungsjagt durchs nächtliche Hochhaus auf seine Spuren heften und bekommt dadurch eine Gelegenheit, vom Egoisten, der nur das eigene Durchkommen im Sinn hat, zu einem selbstlosen Helden aufzusteigen, den begeisterte Sprechchöre feiern. So macht Resozialisation wirklich Spaß.
Unterlegt wird der vom britischen Comedain Joe Cornish ins (Erstings)Werk gesetzte Glücksfall einer kreativen Horror-Sci Fi-Komödie von pulsierender Synthesizermusik, die natürlich vorsätzlich an Carpenter erinnert .

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